Trinkrucksack oder Trinkgürtel? So treffen Sie die richtige Wahl.

Wer häufig unterwegs ist und sich dabei noch sportlich betätigt, darf auf keinen Fall seinen Flüssigkeitshaushalt außer Acht lassen. Doch beim Wandern und Biken sind sperrige Trinkflaschen nicht unbedingt einfach zu transportieren oder erreichbar. Wer zwei bis drei Liter oder noch mehr Wasser für längere Ausflüge und Klettertouren mitnehmen möchte, findet an Fahrrad oder Körper selten ausreichend Platz. Eine geniale Erfindung ist in diesem Zusammenhang die Trinkblase, die in zahlreichen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich ist. Andere Trinksysteme lassen sich wie eine Weste oder ein Gürtel tragen und bieten Fächer für die Getränkebehälter. Ob sich ein Trinkrucksack oder Trinkgürtel besser eignet, hängt von zahlreichen Faktoren ab.

Der Allrounder für jeden Einsatz

CamelBak Trinkrucksack Classic

Trinkrucksäcke sind äußerst flexibel. Meistens handelt es sich um einen weitgehend herkömmlichen Rucksack mit Zusatzfach. In dieses wird eine herausnehmbare Trinkblase mit gewöhnlich zwei bis vier Litern Volumen gesteckt. Über spezielle Halterungen und einen Adapter gelangt die Flüssigkeit über einen Schlauch zum Träger. Rucksäcke bringen automatisch jede Menge Stauraum mit sich und sind häufig mit wasserdichten Schutzplanen bestückt. Dadurch eignen sie sich für auch für dreckige Touren in anspruchsvoller Umgebung. Die meisten Modelle liegen besonders eng am Körper. Das Gewicht ist dadurch jederzeit gleichmäßig verteilt, sofern der Rucksack ordnungsgemäß befüllt ist.

Der Munitionsgürtel für Sportler

Camelbak Trinkgürtel Arc 2Trinkgürtel sind enorm handlich und besitzen ein vergleichsweise geringes Eigengewicht. Allerdings sollte man sich für ein hochwertiges Exemplar entscheiden, das über genügend Polsterung und Einstellmöglichkeiten verfügt. Mehrere Kammern eignen sich für die Aufbewahrung von Trinkflaschen, das Volumen variiert modellabhängig. Die Vorteile sind weitgehend klar: Man kann verschiedene Getränke in diversen Flaschen transportieren und hat optimale Übersicht über die verbleibende Flüssigkeit. Kleine Zusatztaschen erlauben die Aufbewahrung von Handy oder Schlüssel. Die Wahl zwischen Trinkrucksack oder Trinkgürtel ist aber dennoch nicht einfach: Der Gurt muss möglichst perfekt passen, um Reibungen und einen unangenehmen Sitz zu verhindern, und kann ein Ungleichgewicht erzeugen. Rucksäcke sind in dieser Hinsicht deutlich vielseitiger.

Trinkrucksack versus Trinkgürtel – Fazit

Wer viel Gepäck dabei hat, profitiert vom Stauraum eines hochwertigen Rucksacks. Für kurze Ausflüge oder die tägliche Laufrunde eignen sich hingegen deutlich leichtere Gürtel. Durch die kleinere Auflagefläche wird dabei unter anderem die Luftzirkulation weniger beeinflusst. Außerdem sind einfache, teils spülmaschinentaugliche Flaschen leichter zu reinigen, als die gegebenenfalls mehrfach abgedichteten Trinkblasen. Mit ein paar Kniffen sind jedoch auch diese ohne größeren Aufwand hygienisch zu reinigen. Der passende Trinkrucksack oder Trinkgürtel hängt also stark von der Verwendung ab und die Kaufentscheidung sollte kaum durch Preis oder Optik beeinflusst werden.